Tipps zur sicheren Buchung eines Feriendomizils im Internet

Tipps des VDFA zur sicheren Internetbuchung
 
1. Informationen
Bei seriösen Anbietern können Sie sich vorab umfangreich informieren. Sowohl im Internet, als auch telefonisch. Erst bei einer konkreten Anfrage wird nach persönlichen Daten gefragt.
 
2. Mindestangaben bei Agenturen und Privatanbietern: 
Auf der Internetseite muss ein Impressum mit Angabe der vollständigen Adresse (kein Postfach), einer E-Mail-Adresse, eine Telefonnummer bei Privat und zudem mit Namen des Geschäftsführers oder Inhabers der Agentur, die Steuernummer der Ort der Gewerbeanmeldung oder die Handelsregistereintragung vorhanden sein. Außerdem sind bei einem seriösen Anbieter die Geschäftsbedingungen schnell zu finden und einfach zu lesen bzw. auszudrucken und abzuspeichern.
Berücksichtigen sie bei der Buchung das jeweilige Landesrecht.
 
3. Mindestangaben auf Online-Portalen: 
Bei jeder angebotenen Reise, oder jedem angebotenem Feriendomizil auf einer Online-Plattform sollte die vollständige Adresse und alle Kontaktdaten des Anbieters/Vermieters/Agentur angegeben sein. Vorsicht, wenn nur eine E-Mail-Adresse und/oder eine Handy-Nummer genannt wird - in diesem Falls wäre es sinnvoll eine Verifizierung über das Portal direkt zu erreichen.
 
4. Sichere Web-Seiten & Datenschutz:
Wer im Internet seine persönlichen Daten angeben muss, sollte darauf hingewiesen werden, dass diese vertraulich behandelt werden. So kann ein Browserfenster mitteilen, dass ein geschütztes Dokument angefordert wurde. Bei einer verschlüsselten Seite wird im Browser https://... angezeigt. 
 
5. Buchung:
Bei einer Buchung per E-Mail oder Internet sollten Sie unverzüglich eine Bestätigung per E-Mail oder auf dem PC-Monitor erhalten, dass diese Buchung eingegangen ist. Die Buchungsbestätigung selbst erhalten Sie einige Zeit später schriftlich, entweder per Post, per E-Mail oder per Fax. Lesen Sie vor einer Buchung auf alle Fälle die Geschäftsbedingungen genau durch.
 
6. Preise: 
Vorsicht bei obligatorischen oder pauschalen Zusatzkosten zum Reise-/Mietpreis. 
Zum Beispiel 50 Euro pauschal pro Woche für Strom zu kassieren, ist rechtswidrig. Entweder sind die Zusatzkosten im Gesamtpreis enthalten oder müssen exakt nach Verbrauch vor Ort abgerechnet werden. Ausnahme: Die Kurtaxe – sie wird nach Anzahl der Personen berechnet.
 
7. Ausländische Anbieter:
Wer bei einer ausländischen Agentur bucht – Adresse und Impressum nach Landes-Angabe prüfen – lässt sich auf das dortige Recht ein. Reklamationen können in manchen Ländern sehr langwierig und kostspielig werden. Auch gelten in Bezug auf die Abwicklung einer Buchung teilweise völlig verschiedene Länder-Vorschriften.
 
8. Bezahlung: 
Generell gilt, achten Sie bei jeglichen Zahlungen darauf,  was oben in der Browserzeile steht, wenn Sie von der Original-Seite weitergeleitet werden wird Ihnen das vorher mitgeteilt. Achten Sie bei allen Zahlungen (Kreditkarte, Lastschrift etc.) auf die Verschlüsselung der Seite (SSL-Codierung - eventuell mit Zertifikat), damit Ihre Daten sicher übergeben werden. Es sind durchaus An- und Restzahlungen üblich, Anzahlungen liegen in der Branche zwischen 20 - 30%, Abweichungen sind im Einzelfall durchaus möglich.  Die Zahlung erst dann leisten, wenn Sie den Original-Sicherungsschein (bei Veranstaltern) erhalten bzw. den Namen des Vertragspartners erfahren haben (bei Vermittlern). Es muss eindeutig geklärt sein, wer Veranstalter, Vermittler oder Leistungsträger ist.
 
9. Telefonnummer: 

Vorsicht bei Telefonnummern mit der Vorwahl 0900: Sie sind teuer. Besser sind ortsgebundene oder kostenfreie Telefonnummern (0800-Nummern). 
Auf alle Fälle muss die Höhe der Verbindungsentgelte angegeben werden.
 
10. Seriöse Anbieter:

Wenn Sie sich bei einem deutschen Anbieter unsicher sind, suchen Sie nach Referenzen.
Mitgliedschaften in Verbänden oder andere Prüfmechanismen wie Zertifizierungen (TÜV / Trusted Shops o.ä.) können meist auf den jeweiligen Internetseiten überprüft werden.
 
11. Absicherungen vor Insolvenz: 
Anbieter, die als Veranstalter arbeiten, müssen einen Sicherungsschein (Original) ausgeben und damit den Kunden vor Insolvenz-Folgen absichern. In den AGBs und im Internet muss auf diese Absicherung hingewiesen werden. Der Sicherungsschein wird mit der Buchungsbestätigung an Sie geschickt. Sie sollten den Sicherungsschein auf alle Fälle besitzen, bevor Sie etwas bezahlen. Sie können auch online prüfen, ob der Veranstalter insolvenzversichert ist:  http://www.tip.de/register/rvr.html


Ferienhaus - Impression unseres Mitglieds:
terraviva-303

print