Tipps für die erfolgreiche Kurzfrist-Buchung eines Ferienhauses / einer Ferienwohnung

Tipps für die erfolgreiche Kurzfrist-Buchung eines Ferienhauses / einer Ferienwohnung

1. Schnäppchen:
"Last-Minute" darf eine Reise nur genannt werden, wenn sie erst 14 Tage vor dem Anreisedatum angeboten wird; sie muss mindestens fünf Prozent günstiger sein als der Katalogpreis. Bei VDFA-Ferienhausagenturen ist eine Anreise durchaus kurzfristiger möglich.

2. Angebot prüfen:

Buchung nicht überstürzen, Angebot mit Katalog-Preis vergleichen. Vorsicht: Mögliche Preisfalle: Neben Preis werden oft auch Leistungen reduziert, z.B. statt Übernachtung mit Frühstück nur Übernachtung. Vorsicht bei ALLZU üppigem Angebot für die restliche Sommerzeit. In der Regel gibt es nur noch Restquartiere. 

3. Kosten:

Unbedingt nachfragen: Sind alle Kosten im Angebot enthalten? Auch Flughafengebühr (wenn der Flug gleich dazu gebucht wird), Kosten für die Endreinigung, Stromgebühren?

4. Sicherungsschein:

Per Post schicken lassen oder auf Agenturen achten, die den neuen, personalisierten (inkl. Name und Adresse des Reisenden, Reisezeitraum und Reisepreis!)  Online-Sicherungsschein (wie z.B. von OSST - www.osst.eu)  nutzen. Dieses Dokument sichert die Ferienhausagentur gegen Insolvenz ab und schützt damit den Urlauber.

5. Reiseunterlagen:
Versenden seriöse Anbieter bei kurzfristigen Buchungen i.d.R. per Fax oder E-Mail, damit sie noch rechtzeitig ankommen

6. Flexibilität:
Wer kurzfristig in den Sommer-Urlaub möchte, sollte vor allem flexibel bei der Wahl des Reiselandes und des Feriendomizils sein. Vorsicht bei einem üppigen Angebot für die restliche Sommerzeit: In der Regel gibt es nur noch Restquartiere oder neu ins Programm aufgenommene Feriendomizile.

7. Bezahlung:

Bei sehr kurzfristigen Buchungen dauert eine Überweisung meist zu lange. Die Bezahlung erfolgt dann über Kreditkarte, Bankeinzug oder auf Nachfrage teilweise direkt vor Ort. Bitte beachten, dass es in manchen Ländern gesetzliche Regelungen zur maximalen Barzahlung gibt. So ist z.B. in Italien eine Barzahlung ab 1.000,- Euro gesetzlich verboten! Vorsicht bei Überweisung ins Ausland: Zwar dürfen die Bank-Gebühren für Überweisungen innerhalb der EU inzwischen nicht teurer sein als bei Inlands-Überweisungen, das Geld kann im Ernstfall aber nur schwierig zurückgeholt werden. 

8. Ehrlichkeit:
Seriöse Anbieter geben den ursprünglichen Reisepreis oft mit an.

9. Internet:
Unbedingt vergleichen und prüfen, wer dahinter steckt. (Tipps zur sicheren Online-Buchung) Bei Unsicherheit, ob es sich um einen seriösen Anbieter oder um eine Plattform mit fraglichen Angeboten handelt, beim Ferienhausverband nachfragen.

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