Tipps für das Reisen mit Hund


Tipps für das Reisen mit Hund


1. Ist das Feriendomizil für Hunde geeignet?

Folgende Fragen sollten Sie sich stellen, um heraus zu finden, ob das ausgewählt Feriendomizil für einen Urlaub mit Hund geeignet ist. Dabei ist sicherlich nicht für jeden, jede Frage ausschlaggebend.

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- Hat das angebotene Feriendomizil oder Hotel einen eingezäunten Garten zum Toben mit dem Hund?
- Wie hoch ist der Zaun? Ist dieser nur für kleine oder auch für große Hunde geeignet?

- Gibt es Spaziermöglichkeiten direkt vom Haus aus?
- Bademöglichkeit für den Hund?
- Ist der Hund im Restaurant gestattet?
- Sind nur kleine oder auch große Hunde gestattet?
- Sind auch mehrere Hunde willkommen?
- Ist ein Zwinger vorhanden?

Ferien mit Hund

2. Die Anreise mit dem Hund

Mit dem Auto:

Unbedingt die schnellste Route ans Urlaubsziel wählen. Gerade in der heißen Sommerzeit ist eine lange Autofahrt für den Hund kein Vergnügen. "Wir ziehen unseren Hunden ein leicht angefeuchtetes T-Shirt an. Die Verdunstungskälte schützt den Hund vor Hitze", sagen erfahrene Hundehalter.

Den Hund rechtzeitig ans Autofahren gewöhnen. Zunächst nur kurze Strecken fahren und den Hund am Ziel mit einem tollen Ballspiel oder einem schönen Spaziergang belohnen. So "verknüpft" er in Zukunft, dass eine Autofahrt zu etwas "Schönem" führt.
Hund im Auto absichern; am Besten: Transportbox im hinteren Teil des Wagens nutzen; wichtig: ein stabiles Trenngitter verhindert auch bei starkem Bremsen, dass der Hund in den Fahrgastraum geschleudert wird.
Weitere Möglichkeit: spezielle Hundegeschirre für den Sicherheitsgurt auf dem Rücksitz

An Frischluft denken, aber vor Zugluft schützen (für Hundeaugen sehr gefährlich).
6 Stunden vor Abfahrt nichts mehr fressen lassen, nur noch trinken. Während der Fahrt unbedingt Pausen einlegen!



Wichtig: schattigen Parkplatz wählen, wenn der Hund einige Zeit im Auto bleiben muss. Vergewissern Sie sich, daß dieser Platz auch noch schattig ist, wenn Sie wiederkommen. Bei Hitze kann es im Autoinnern schnell zu Hitzestauungen kommen, auch wenn die Fenster geöffnet sind. Um die Fenster etwas geöffnet zu lassen, ohne daß jemand einbrechen kann, gibt es spezielle Fensterschutzgitter. Am Meer immer für Schattenplätze für Hunde sorgen!"

Mit der Bahn:
Bei Streckenwahl darauf achten, dass während der Fahrt ein längerer Aufenthalt möglich ist, damit sich der Hund lösen kann.
Die Mitnahme von kleinen Hunden im Transportbehälter ist unentgeltlich. Größere Hunde müssen angeleint sein und einen Maulkorb tragen. Bei internationalen Reisen ist für Hunde grundsätzlich der Kinderfahrpreis 2. Klasse zu zahlen.

Für NachtZug-Verbindungen gelten besondere Bedingungen. Im Metropolitan ist die Mitnahme von Tieren (ausgenommen Blindenhunde) nicht erlaubt. Keine Sitzplatz-Reservierungen für Hunde. (Alle Angaben ohne Gewähr, Quelle: Bahn AG)



Mit dem Schiff:

Fährschiffe: Hunde müssen während der Überfahrt oft in Zwingern untergebracht werden. Vorsicht! Diese sind leider oft in sehr unhygienischen Zuständen und an nicht überdachten und schlecht belüfteten Stellen aufgestellt. Unbedingt bei der jeweiligen Reederei rechtzeitig informieren, ob der Hund während der Überfahrt im Zwinger sein muß, oder ob er mit an Deck kann oder im Auto bleiben darf.

Auf Deck: Hund immer anleinen, Trinkwasser mitnehmen, da Wasser an Bord keine Trinkwasserqualität hat; in Bordrestaurants gilt meist Hundeverbot.

Mit dem Flugzeug:
Je nach Hund und Fluggesellschaft können Vierbeiner entweder im Passagierraum (meist Hunde bis 5, max. bis 10 Kilo) in einer kleinen Box mitreisen oder sie werden in einem klimatisierten Bereich des Frachtraumes transportiert. Der Luftdruck in diesem Tiercompartement ist der gleiche wie bei Herrchen und Frauchen darüber. Das Abteil ist beleuchtet und es herrscht auf innereuropäischen Flügen eine Temperatur zwischen 15° C bis 17° C. Bei Intercontinentalflügen kann die Temperatur individuell vom Piloten eingestellt werden.

Der Hund benötigt eine spezielle Transportbox, an die mind. 4 Wochen vorher gewöhnt werden sollte, damit er sich während des Fluges in seiner eigenen Box heimisch und nicht unsicher fühlt.
 

Ein Sonntagsausflug zum Flughafen macht den Hund schon vor der Abreise mit den Geräuschen und Gerüchen bekannt.
Bei längeren Flügen: Futter und Wasser in die Box stellen

  • Flugbox mit Namen des Hundes, sowie eigener Adresse und Telefonnummer beschriften
  • Flug rechtzeitig buchen und Hund anmelden
  • Besser Nonstop-Flüge wählen

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